Das Neueste

Kapellenfest in Lintel

Unter blauem Himmel Netz der Verbundenheit geknüpft

Kapellenfest in Lintel unter blauem Himmel

W. Leskovsek

Rheda-Wiedenbrück(wl). Blauer Himmel, Schäfchenwolken und viele Besucher zeichnete das diesjährige Kapellfest in Lintel aus. Mit einem Open Air Gottesdienst im Schatten der Postdammschule begann der Festreigen. Pfarrdechant Reinhard Edeler brachte die Verbundenheit, die ein Dorf ausmacht, zum Ausdruck. Aus vielen einzelnen Fäden wurde ein großes Netz von den Gottesdienstbesuchern gespannt, das anschließend um den Altar gelegt wurde. „Dieses Netz bringt die Verbundenheit zu Gott und untereinander treffend zur Geltung“, betonte sich der Pfarrer und dankte auch dem Vorbereitungsteam für diese schöne Idee, bei der jeder bildlich versteht, worum es im Leben geht, nämlich um den Zusammenhalt, um Verständnis und um Toleranz. W. Leskovsek

Das wurde einmal mehr bei den Fürbitten deutlich, die von Vereinsmitgliedern vorgetragen wurden. Dabei durfte die Feuerwehrmütze, die Karnevalskappe, das Messdienergewand oder auch die Schürze der Landfrauen nicht fehlen. Die Vereine seien die Säulen in einem Dorf, die die Fäden zusammenhalten, so der Dechant. Die Gruppe Regenbogen begleitete den Gottesdienst unter freiem Himmel und sorgte auch später für beste Unterhaltung mit modernen Liedern aus Rock und Pop. Ein riesiger Berg von übergroßen Legosteinen sorgte nicht nur bei den ganz jungen Besuchern für Begeisterung. Auch die etwas älteren Kinder hatten Spaß am Burgen bauen. Die älteren Besucher ließen es sich in der kühlen Turnhalle mit selbst gebackenen Brot, gut belegt mit Schinken und Käse beim Bauernfrühstück gut gehen. Verschiedene Aktionen über den Tag verteilt sorgten für Unterhaltung aller Altersgruppen.

W. Leskovsek Wie das Kistenstapeln vom Kapellenvorstand, diesmal in horizontaler Art und nicht in die Höhe oder das Chaos Spiel der Landjugend. Für das leibliche Wohl sorgen die Linteler bekannterweise immer besonders gut. Salat, Bauernfrühstück, Gegrilltes und später die Tortenschlacht, bei der die selbst gebackenen Torten um die Wette glänzten, weil sie nicht nur schön anzusehen, sondern auch noch echt lecker sind. Da konnten selbst die sommerlichen Temperaturen der Tortenschlacht nichts anhaben. Der heimische Kindergarten und der Förderverein der Postdammschule beteiligten sich ebenso am Fest und boten Spiel- und Bastelangebote und eine große Tombola an.