Das Neueste

Ökumene geht - fährt - paddelt und singt

Wallfahrt nach Loccum

Am vergangenen Fronleichnams-Wochenende trafen sich am Sonntagvormittag 150 Wiedenbrücker Pilger in Loccum. Das Kloster Loccum liegt zwischen Weser und Steinhuder Meer,ist als ehemals zisterziensische Gründung schon seit dem  16. Jahrhundert ein reformiertes Kloster und beherbergt heute das Predigerseminar der Hannoverschen Landeskirche.

Für die Wiedenbrücker Pilger war es Ziel und Treffpunkt  ihrer Wallfahrt, die am Fronleichnamstag Wallfahrer beim Einzug in die Klosterkirche LoccumCarin Groene begonnen hatte. In sechs verschiedenen  Gruppen waren evangelische, wie katholische Christen im Jahr des Reformationsgedenkens,  von Donnerstag bis Sonntag auf einem ökumenischen Weg.

Zu Fuß, mit dem Fahrrad, als Familien mit Kindern, als Messdiener, als Sängerinnen und Sänger oder auch als paddelnde Kanuten erlebten die Pilger in ihren Gruppen Tage der Gemeinsamkeit. Erlebte Gastfreundschaft in fremden Kirchen und Gemeindehäusern,  gemeinsames  Leben und Beten, miteinander einen Weg bestreiten, das waren auch in diesem Jahr die Inhalte, die dieses alle zwei Jahre stattfindende Unternehmen für alle Teilnehmer zu einem nachhaltigen Erlebnis werden ließen.

Am Samstagabend hatte Pfarrdechant Edeler zu einer Eucharistiefeier in der evangelischen Akademie eingeladen.

Am Sonntagvormittag trafen sich alle 150 Teilnehmer in Loccum zum gemeinsamen Mittagessen. Danach zog man unter Gesang zur  Klosterkirche, wo der ökumenische Abschluss Gottesdienst stattfand. Für die musikalische Begleitung sorgte dabei die Gruppe der Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Kantor Jürgen Wüstefeld.

Oekumene in WiedenbrückC. Groene

 

 

Mit Pfarrer Marco Beuermann und Gemeindereferent Hartmut Lengenfeld feierten die Pilger eine lebendige Liturgie, die besonders vom Gedanken der gegenseitigen Wertschätzung der Konfessionen getragen war. „Wir verpflichten uns alles zu tun, dass unsere Gemeinschaft weiter wachsen kann“,  war der einhellige Tenor der Feier. In diesem Sinne wird darüber nachgedacht, ob nicht auch die Wallfahrt 2019 eine ökumenische sein wird. Wallfahrer beim Abschlussgottesdienst in der Loccumer KlosterkircheC. Groene