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Krankensalbung

Für die innere Stärke

Mehr als 100 Teilnehmer konnten im Rahmen der Festwoche bei St. Pius bei der Krankensalbung auf Pastoralebene begrüßt werden. Die Caritas hatte kranke und ältere Menschen zum Tag der Begegnung eingeladen. Pastor Rüdiger Rasche wurde im Gottesdienst durch Pater Korbinian und Pater Rigobert sowie Diakon Tom Huneke unterstützt. Dachte man früher immer, die Krankensalbung oder auch Ölung genannt, bekommt ein Sterbenskranker denkt man heute etwas anders darüber. Das Sakrament der Krankensalbung dient den Menschen, die durch eine schwere Krankheit belastet sind oder älteren Menschen, die die kleinen und großen Wehwehchen des Alltags erdulden, eine innere Stärkung zu geben. Durch das Auflegen der Hände des Pastors auf dem Kopf und die Salbung von Stirn und Händen in Verbindung mit dem Gebet dazu, bekommt der Christ ein Stück weit innere Stärke und wird in besonderer Weise mit Christus verbunden. Trost und Zuversicht von Gott angenommen zu sein, sind das besondere Gefühl dabei. Die beiden 83-jährigen Damen Ursula Hermann und Helene Berg waren zum ersten Mal bei einer Krankensalbung. Ihnen war es bei ihrem stolzen Alter wichtig, diese innere Stärke zu erfahren. Sie waren auf jeden Fall froh, dass sie dabei waren. Anschließend gab es bei Kaffee und Kuchen noch beste Unterhaltung, denn das Beisammensein war den Caritas Helferinnen mit Gerda Schultefrankenfeld ganz wichtig. „Niemand sollte nach der Krankensalbung alleine sein, sondern den Nachmittag in Gesellschaft gemütlich ausklingen lassen“, meinte sie. Für Unterhaltung sorgte sie höchstpersönlich zusammen mit Sabine Hunke, indem sie Witze und humorvolle Kurzgeschichten vorlasen. „Haben Sie heute schon gelacht?“ nannten sie ihre kurzweilige Witzrunde. Der Kinderchor von St. Pius und die Flötenkinder aus der Musikschule Jasper begeisterten zudem die Gäste.