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Sternsinger St. Vit

60 Kinder und junge Erwachsene machten sich auf den Weg

60 Mädchen und Jungen und auch einige junge Erwachsene machten sich am Sonntag in St. Vit auf den Weg, um als Sternsinger den Segen für das neue Jahr zu bringen. Es waren außergewöhnlich viele Sternsinger, aber St. Vit stand am vergangenen Wochenende eh ganz im Zeichen der Heiligen Drei Könige. Beim Aussendungsgottesdienst, den Gemeindereferentin Claudia Becker mit den Teilnehmern feierte, wurde einmal mehr deutlich warum sich die Freiwilligen auf den Weg machen. „Hinter den Türen, an denen ihr klingelt, sieht es nicht immer gleich aus“, betonte sie. Manche Menschen seien arm, traurig oder enttäuscht. Die Sternsinger würden Hoffnung und Licht bringen. Der Erlös der Aktion ist für Kinder, die unter Armut leiden, arbeiten müssen und Dinge wie Kleidung oder gar Spielzeug kaum oder gar nicht besitzen. Sehr anschaulich verdeutlichte sie, dass einige Menschen alles im Überfluss haben und andere nichts. „Ihr tragt heute ein Stück weit dazu bei, dass sich diese Situation vielleicht einmal ändert“, machte sie den Kindern Mut, diese Aufgabe zu übernehmen. Das Motto der Sternsingeraktion lautet in diesem Jahr auch „Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit“. Die Acht- bis 27-Jährigen, besuchten jeden Haushalt und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. 5511,37 Euro wurden gesammelt. Die Süßigkeiten, die die Sternsinger als Dankeschön für ihren Einsatz von den Bewohnern geschenkt bekommen haben, spendeten sie zum Großteil für die Gütersloher Tafel. Das Organisationsteam um Angelika Kuhlenkemper war über die rege Teilnahme und über das bisher höchste Ergebnis sehr erfreut. Auf dem 3-Königs-Markt wurde die Summe dann gleich öffentlich bekannt gegeben.

 

W. Leskovsek

Foto: Die Sternsinger vor ihrem Auszug aus der Kirche nach dem Aussendungsgottesdienst. Vorne die Jüngsten mit Lene, Sandrela, Leon und Milena. Sie halten gesegnete Kreide und Weihrauch fest. Weihrauch ist ein Zeichen der Verehrung haben sie zuvor im Wortgottesdienst erfahren.