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"Pius +" Ideengeber und Förderer gesucht

Arme Gemeinde ist reich an Ideen und Ehrenamtlichen

„Pius plus“ so heißt ein neu ins Leben gerufener Fördertopf in der St. Pius Gemeinde Wiedenbrück. Er dient dazu, gemeindliche Aktivitäten und Anschaffungen unmittelbar, unbürokratisch und schnell zu unterstützen. Die Anschubfinanzierung in Höhe von 4000 Euro hat das Pius-Theater aus dem Erlös der letzten Theaterreihe geleistet. Jetzt werden Menschen gesucht, die dafür sorgen, dass der Topf stets gefüllt ist, womit die Jugendarbeit, die Kirchenmusik, die Chöre, die Messdienerarbeit, die Firm- und Kommunionvorbereitungen, aber auch Dinge wie Vorträge, Autorenlesungen und Konzerte unterstützt werden können. „Wir sind eine arme Gemeinde, aber reich an Ideen und tatkräftigen Menschen“, betont Tobias Winkenstette vom Pfarrgemeinderat. Wichtig ist den Organisatoren von Pius plus, dass auch neue Ideen in die Gemeinde getragen werden von Menschen, die vielleicht nicht so nah an der Kirche dran sind. „Wir wollen die Leinen auswerfen und hoffen darauf, dass wir mit tollen Ideen unsere junge Gemeinde auch weiterhin attraktiv gestalten können“, betonte Ute Winkenstette, die das Projekt Pius plus koordiniert. Pius plus ist eine rechtlich unselbstständige Einrichtung der katholischen Kirchengemeinde St. Pius. Für die Zwecke von Pius plus aufgebrachte Mittel sind zweckgebundene Sondermittel, die nur im Sinne der Leitlinie verwandt werden dürfen. Es wurde ein Sonderkonto dafür eingerichtet und der Kirchenvorstand entscheidet über die Verwendung. Grundsätzlich kann jeder mitmachen und sich durch eine Spende einbringen wie durch den Erlös von Geburtstagsfeiern oder Beerdigungen, durch einmalige Zuwendungen oder Dauerspenden, durch den Überschuss von Veranstaltungen und vielem mehr.

H. Kardinahl

 

 

Das Piustheater sorgte mit 4000 Euro für die Anschubfinanzierung.

 

 

 

 

 Pius plus ist wie ein Fördertopf anzusehen, aus dem die in der Leitlinie festgelegten Gruppen schöpfen können. „Das kann ein Zuschuss zu einer Veranstaltung der Messdiener sein, eine Anschubfinanzierung für ein Konzert oder eine Lesung, die Anschaffung von dringend notwenigen Dingen im Jugendhaus, Noten für den Chor, ein Ausflug für die Jugend, Spiele oder andere Dinge“, so Holger Kardinahl vom Kirchenvorstand. Wichtig sei, dass der Topf stets gefüllt ist, denn dann sehen die Verantwortlichen ihre Gemeinde auch in der Zukunft noch gut aufgestellt.

Auf viele neue Ideen freuen sich die Organisatoren, weil das Wichtigste einfach da ist:

Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen und Lust auf neue Projekte und Ideen haben und somit der größte Schatz der Gemeinde sind.