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PV Wallfahrer*innen auf den Spuren der Heiligen Ida von Herzfeld

Fastenwallfahrt am 6. April

 

Pfarrer Jochen Kosmann, Rektor der Wallfahrt zum Grab der Hl. Ida (+825 / Hl. 980), nennt sie „Die Mutter Theresa des frühen Mittelalters“, nicht umsonst wird sie bis heute als Mutter der Armen verehrt.

Im Jahre 790 stiftete Ida, Nichte Karls des Großen, an der Lippe auf den „Hirschfeldern“, woraus Herzfeld wurde, eine Kirche. Im Portikus dieser ersten Kirche wurde sie 825 begraben und die älteste Wallfahrt Westfalens setzte unmittelbar ein.

In diese lange Reihe der wallfahrenden Gläubigen reihten sich am 6.4.2019 auch 30 Pilger*innen des PVs Reckenberg ein. Von St. Christophorus Ostinghausen machten sie sich bei strahlendem Frühlingswetter über St. Johannes Schoneberg auf den 8 km Fußweg. Für den Frieden in der Welt betend beschloss eine Pilgerandacht in der Krypta der im Jahre 2011 durch Benedikt XVI. zur „Basilica minor“ erhobenen Ida Basilika die Wallfahrt. Singend und betend, wie in eigenen Gedanken verweilten die Pilger*innen vor dem 1882 gefertigten Ida Schrein.

Zusammen mit der Gemeinde feierte die Wallfahrtsgruppe zum Abschluss die Eucharistie, der eine Führung durch die Basilika folgte, deren Altäre ausnahmslos durch die Wiedenbrücker Schule gefertigt wurden. Mit dieser zweiten Fastenwallfahrt des PVs Reckenberg, 2018 ging es zum Haldenkreuzweg nach Bottrop, hat sich im Pastoralverbund eine neue Tradition etabliert, den Spuren des gelebten Glaubens in der näheren Umgebung betend zu folgen. Man darf gespannt sein, wohin es in 2020 gehen wird.