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St. Marien Kirchenchor St. Vit singt in syrisch-orthodoxer Kirche

Aramische Lieder wurden ebenfalls zu Gehr gebracht

 

Der Kirchenchor aus dem zu Rheda-Wiedenbrück gehörendem Dorf St. Vit gastierte jüngst in der syrisch-orthodoxen Kirche St. Johannes Apostel in Wiedenbrück. Die Einladung war zum 100-jährigen Jubiläum des Chores 2017 von der Gemeinde ausgesprochen worden. Nach intensiver Vorbereitung brachte man Liedgut, entstanden ab Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die aktuelle Zeit zu Gehör. Der Chor zog singend mit dem Lied „Laudate omnes gentes“ gemeinsam mit dem syrisch orthodoxen Erzbischof Mor Philoxenus Mattias in die gut gefüllte Kirche ein. Pfarrer Aziz Esen begrüßte den Erzbischof, die Gläubigen und Gäste, sowie den Chor aus St. Vit. Chor-Vorsitzender Hermann Josef Budde dankte für die Einladung zu dieser wahrlich ökumenischen Stunde.

Chorleiterin Ulrike Hengstermann-Siefert moderierte mit Erläuterungen zu jedem Lied durch das Konzert. Mit dem Marienlied „O Maria, sei gegrüßt“, startete das kurzweilige Konzert. Diverse Lieder in lateinischee und englischer Sprache folgten. „The Peace of God“ von John Rutter war eines der Stücke, laut Aussage der Sängerinnen und Sänger. Der Konzertteil wurde beendet mit dem bekannten Lied „Der Mond ist aufgegangen“, gedichtet von Matthias Claudius, das eindrucksvoll 4-stimmig vorgetragen wurde und dem Lied „Bleib bei uns Herr“. Am Ende sang der Chor zwei aramäische Kirchenlieder, bei denen die Sänger durch Tamara Gök von der aramäischen Gemeinde begleitet wurde. Nach den Fürbitten schloss

sich das „Vater unser“ auf aramäisch und deutsch an. Erzbischof Philoxenus Mattias Nayis bedankte sich für das Konzert und lobte die vorbildliche ökumenische Zusammenarbeit. Er bat den St. Viter Kirchenchor, bei ihm in Warburg Gäste zu sein. Anschließend lud der Kirchenvorstand und die Frauengruppe alle Aktiven und deren Angehörigen zu einem traditionellen Fastenessen ein.

Privat

Der Kirchenchor St. Marien St. Vit mit Vertretern der syrisch orthodoxen Gemeinde. In der Bildmitte Erzbischof Mor Philoxenus Mattias Nayis, sowie Chorleiterin Ulrike Hengstermann-Siefert (Dritte von rechts).