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72 Stunden Aktion des BDKJ

Vier Gruppen aus dem Pastoralverbund Reckenberg sind dabei

Ganz selbstverständlich setzen sich die Kinder zwischen die Senioren an einen großen Tisch. Sie wollen gemeinsam Pizza essen. Nicht irgendeine vom benachbarten Italiener, sondern selbst gebackene. Was für ein Glück, dass der Bewohner Fritz Wendlinger aus dem Altenheim St. Aegidius früher mal beruflich Pizza gebacken hat. Er zauberte den Teig und sorgte laut seiner Gehilfin Gudrun Bauer mal kurz für ein Chaos in der Küche. Sie durfte dann Gemüse schnippeln und Käse reiben und anschließend aufräumen. Das hat sie gerne gemacht, denn das Projekt fühlte sich gut an. Das St. Aegidius Jugendhaus hat sich mit rund 20 Jugendlichen an der bundesweiten 72-Stunden-Aktion des Bundes Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ) beteiligt und kümmerte sich drei Tage lang um die älteren Menschen in ihrer Umgebung.                                                                                                          

                                                                                                                                                    Unter dem Leitmotto „Euch schickt der Himmel“engagierten sich im Pastoralverbund Reckenberg vier Gruppen junger Menschen für das Wohl der Allgemeinheit. Während die Pizza im Ofen garte, waren die Jugendlichen mit den Bewohnern in der Innenstadt, besuchten den Wochenmarkt und gingen ein Eis essen. Das gemeinsame Essen mit den jungen Leuten und die köstliche Pizza genossen die Altenheimbewohner sichtlich. Am Abend zuvor war eine Gruppe gemeinsam zum Schnitzelessen in der Tenne. Jugendhausleiterin Claudia Mieszala meinte, dass es den Senioren besonders gefallen würde, raus zu kommen und im Restaurant zu essen. Da hätte es hier und da sogar Freudentränen gegeben.

                                                                                        In Batenhorst beteiligten sich die Jungschützen an der Aktion und fertigten neue Ruhebänke und setzen alte instand. Bürgermeister Theo Mettenborg besuchte die verschiedenen Gruppen und war begeistert. Die erste Bank fand außerhalb von Batenhorst in der Nähe der Gaststätte „Alter Hut“ einen guten Standort. Er dankte den Jugendlichen für ihr Engagement und betonte, dass das Leitthema zu dieser Gruppe ganz besonders gut passen würde.

Die Messdiener aus St. Vit und Langenberg sowie die KLJGaus Langenberg haben sich zusammen dem Thema Bienensterben gewidmet. Dank der Unterstützung der GNU Wiedenbrück mit Ewald und Cäcilie Birkholz und Elmar Gottzky wurden Bienenhotels in verschieden Ausführungen gebaut. Einige Kinder füllten Wildblumensamen in liebevoll handbemalte Tütchen ab und boten sie am Samstag auf dem Wiedenbrücker Wochenmarkt an.                                                                                                                                                                              W. Leskovsek Die fertigen Bienenhotels veräußerten sie am Sonntag nach dem Hochamt in Langenberg. Im Rahmen des Projektes entstanden noch mehr Ideen. So wurde auf dem alten Friedhof im Schatten der St. Viter Barockkirche ein Streifen mit Blumensamen eingesät und Bienenhotels sollen am Haxthäuserweg ihren Platz finden. Geschenke gab es vom BDKJ für alle teilnehmenden Gruppen. Pastor Olaf Loer und Jonathan Kipp von der Koordinationsgruppe für die 72-Stunden-Aktion hatten Spiele für die Gruppenarbeit, Süßes und faire Holzkohle dabei.

Im Jugendhaus von St. Pius haben 13 Jugendliche eine „Escape-Box“ gebaut, die beim Pfarrfest am 16. Juni zum Einsatz kommen soll. Neben dem handwerklichen Geschick mussten sie auch eine Geschichte dazu schreiben, ein Rätsel überlegen und verschiedene Möglich keiten der Türöffnung erarbeiten. Was des Rätsels Lösung ist, bleibt erst einmal geheim. Das müssen die Pfarrfestgäste selber herausfinden.Eine sehr schöne Aktion, bei der junge Menschen sich für andere oder für die Umwelt stark gemacht haben.