Das Neueste

3-Königs-Markt St. Vit

Neuestes Getränk heißt Schluckimpfung

Aus einer spontanen Idee heraus ist auf dem St. Viter 3-Königs-Markt ein neues Getränk entstanden. „Schluckimpfung“ heißt das neue Schnäpschen, dass auf einem großen Porzellanlöffel serviert wird. Statt wie man es von der Schluckimpfung kennt mit einem Stück Würfelzucker, gab es ein Stückchen Orange, dass sich auf einem Bett aus einem Schnaps und einer Mischung aus Kakao, Ingwer, Kreuzkümmel und Kaffee befand. Lange hat man an der perfekten Mischung probiert, bis es passend zum 3-Königs-Markt das neue Getränk perfekt war. Am Wochende fand das kleine gemütliche Märktchen zum 14. Mal statt. Markus Kübler als einer der Erfinder testet es am frühen Samstagabend mit Rainer Wagner und Martin Westhues. „Passt!“, waren sie sich einig und das bestätigten noch viele weitere Besucher, die zwar nach wie vor das St. Viter Krönchen mit heißer Kirsche und Sahnehäubchen bevorzugen, aber der Schluckimpfung auch gute Chancen gaben.

Heißer Glühwein, das begehrte Fegefeuer auf Basis einer Feuerzangenbowle und die leckeren allesamt eigens hergestellten Speisen wie Reibekuchen, frische Bratwurst mit angerösteten Zwiebeln und die reichlich belegte Pizza luden zum Verweilen ein. Die Gemütlichkeit ist es, die die Besucher anlockt. Man trifft alte Bekannte oder lernt neue kennen und alle haben die Gelegenheit sich das Allerbeste für das neue Jahr zu wünschen. Viele nutzen auch die Gelegenheit zu einem ausgedienten Spaziergang aus Wiedenbrück oder Rheda und haben ein gutes Ziel. Die Gruppe „Swap Connection“ begeisterte die Gäste mit bekannten Songs. 

W. Leskovsek

 

 

 

 

 

Am Sonntag begrüßten die Kindergartenkinder aus St. Vit mit einer kleinen Aufführung die Besucher. Es folgte der Kinderchor aus Langenberg und anschließend bereicherte die Langenberger Blaskapelle mit weihnachtlichen aber auch flotten Melodien das gemütliche Treiben. Und als sie gerade das Weihnachtslied „Tochter Zion“ spielten, kam die ökumenische Sternsingergruppe mit Pfarrer Marco Beuermann, Pastor Rüdiger Rasche und Pfarrer Aziz Ezen auf ihrer Rundreise vorbei.

Am frühen Abend sollte der Gartenofen „Rauchender Roland“ neue Adoptiveltern bekommen. Seit vielen Jahren bereits wird er jeweils für ein Jahr meistbietend versteigert. Oft sind es Nachbarschaftsgruppen, Vereine oder Throngesellschaften, die Interesse haben. In diesem Jahr war es der Thron 2016/2017 aus Batenhorst mit König Bernd Borg an der Spitze, der am Emde den Zuschlag für 410 Euro und zwei Kisten Bier bekam. „Bis 450 wären wir mitgegangenen“, erzählte Borg später. Deshalb sei er froh, dass es so gut gelaufen isti und das geplante Budget ausreichte. Er hatte fast seinen kompletten Thron dabei und der Jubel war dementsprechend groß. In den nächsten Tagen wird das Team des 3-Königs-Marktes den Ofen zum gewünschten Standort in Wiedenbrück vorbeibringen und auch zwischendurch mal nach ihrem Schützling schauen. Auch Auktionator Dieter Feldmann zeigte sich zufrieden. „Tolles Ergebnis, genau wie im Vorjahr“, meinte er. Der Erlös der Versteigerung sowie auch der Erlös des Festes ist in diesem Jahr für das Küsterhaus bestimmt, um bei der Stopfung der Finanzierungslücke bei der Renovierung des ältesten Wohnhauses im Dorf aus dem Jahre 1658 zu helfen. Im September soll das Dorfgemeinschaftshaus eröffnet werden.