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KFD spendet 1500 Euro an bedürftige Familien

Erlös stammt aus der Maskennähaktion

Durch das Anfertigen von Schutzmasken konnte die KFD St. Aegidius nun einen Erlös von 1.500 Euro an Emmy Sander von der Caritaskonferenz Wiedenbrück übergeben. Sie wird damit Familien unterstützen, denen es an vielen alltäglichen Dingen fehlt, wie Lebensmittel, Kleidung, Schulmaterial oder wichtige Haushaltshilfsmittel. „Schon vor der Corona-Krise ging es vielen Familien finanziell nicht gut, aber jetzt wo die Kinder tagsüber daheim sind und die Tafeln geschlossen haben, ist es besonders schlimm“, berichtet Sander. Sie nahm das Geld dankend entgegen und versprach, es gerecht an die bedürftigen Familien zu verteilen.

Die Idee, aus gespendeten Stoffen Schutzmasken zu nähen, hatte Doris Göldner vom Vorstand der Frauengemeinschaft. Sie fand rasch sieben ehrenamtliche Näherinnen, die sich der Sache annahmen. Jede hatte dabei ihr eigenes Schnittmuster: Mit Schrägband oder ohne, zum Binden oder mit Gummiband, mit Nasenbügel oder ohne, gerade geschnitten oder rund und auch das asiatische Modell, dass sich durch seine spezielle Form sehr gut dem Gesicht anpasst, war dabei. Elisabeth Austermann, Mechthild Deese, Brigitte Hoffschildt, Gertrud Holtkötter, Gaby Hornberger, Agnes Kroll und Renate Manche ließen ihre Maschinen heiß laufen und nähten mehr als 560 dieser Schutzmasken, die dann gegen eine Spende abgegeben wurden. Arthrose in den Fingern und Rückenschmerzen wurden für vier Wochen in den Hintergrund gerückt, weil diese Frauen ein großes gemeinsames Ziel hatten, das sie auch erreicht haben. Auf dem Wochenmarkt in Wiedenbrück bot Doris Göldner diese hübschen und zugleich nützlichen Masken ebenfalls an und der Andrang war riesig. Alleine dort waren knapp 300 Exemplare innerhalb von weniger als einer Stunde veräußert. Weitere Bestellungen wurden

entgegengenommen. „Auch wenn unsere fleißigen Schneiderinnen zum Teil schon 80 Lenze zählen, hat es allen großen Spaß gemacht, weil sie eine große Aufgabe hatten und diese auch sehr ernst genommen haben“, berichtet Doris Göldner. Sie hätten somit nicht nur der Bevölkerung zu sehr individuellen Masken verholfen, sondern auf diese Art den Menschen, denen es finanziell nicht so gut geht, ein klein wenig helfen können.

W. LeskovsekDoris Göldner, die Näherinnen Renate Manche und Gertrud Holtkötter sowie Emmy Sander von der Caritaskonferenz Wiedenbrück sind stolz auf dieses Ergebnis.