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Gemeindeassistentin Jessica Plaßwilm wechselt nach Wünnenberg zu Pfarrer Daniel Jardzejewski

Junge engagierte Frau wird allen fehlen

Wie im Flug ist die Zeit für Jessica Plaßwilm im Pastoralverbund Reckenberg vergangen. Zwei Jahre war die 24-Jährige als Gemeindeassistentin hier tätig und hat dabei besonders die Schwerpunkte Schule, Kindergarten und Firmvorbereitung für sich entdeckt. Im Pastoralverbund hat sie die ersten zwei Jahre ihrer insgesamt drei Jahre dauernden Assistentenzeit verbracht. Das dritte und letzte Jahr absolviert sie in Wünnenberg-Lichtenau, auch weil das ein Stück näher an ihrer Heimat Rüthen liegt. Nach dem Jahr dort macht sie ihr Colloquium und wird dann im Rahmen einer Beauftragungsfeier in Paderborn vom Weihbischof offiziell im Dienst des Erzbistums Paderborn beauftragt. Die Stelle in Wünnenberg ist zunächst für acht Jahre angesetzt. Für die junge angehende Gemeindereferentin wäre eigentlich schon im August die Zeit im Pastoralverbund Reckenberg vorbei gewesen. Doch bedingt durch die Pandemie konnten die Prüfungen nicht stattfinden, so dass sie dem Team um Pfarrdechant Reinhard Edeler noch etwas länger zur Seite stehen darf. Zum ersten November wechselt sie dann endgültig. Ihr neuer Chef Daniel Jardzejewski kennt übrigens die Gemeinden des Pastoralverbundes hier sehr gut, war er doch vor einigen Jahren als Vikar in St. Aegidius tätig.

Die 24-Jährige verabschiedet sich am Sonntag, 18. Oktober um 11 Uhr im Gottesdienst in Langenberg und am 25. Oktober um 10.30 Uhr in St. Aegidius.

W. Leskovsek Etwas traurig sind die hauptberuflichen Pastoralmitarbeiter schon, dass Jessica Plaßwilm sie schon wieder verlassen muss. „Sie war uns allen eine wichtige und hilfreiche Unterstützung, weil sie sich vor nichts Bange gemacht hat“, betont Gemeindereferentin Claudia Becker.  Von der Wiege bis zur Bahre hätte sie jede Aufgabe selbstbewusst angenommen und erledigt. Schön sei zudem gewesen, dass sie durch ihre Kreativität auch den hiesigen Pastoralteammitarbeitern neue Impulse gegeben hätte. So sei sie beispielsweise regelmäßig in die Wohnstätte „Am Park“ gefahren und hat mit den Bewohnern dort unter anderem Bibelgeschichten erarbeitet, was alles sehr spannend fanden. Ferner hätten alle vom Team von ihren jungen und frischen Ideen profitiert. Für ihre erste Prüfung nach zwei Jahren hat sie eine wissenschaftliche Arbeit über einen Workshop mit Kindern geschrieben und sich die Bildstöcke in Langenberg zum Thema gemacht. Sie hat die Bilder inhaltlich mit Texten gefüllt, so dass Gruppen wie die Frauengemeinschaft mit diesen Interpretationen arbeiten können.

Für die Zukunft möchte Jessica Plaßwilm erst einmal schauen, was sie in Wünnenberg erwartet. Gerne würde sie sich wieder den jüngeren Gemeindemitgliedern annehmen von der Kita bis zur Firmung. „Da bin ich jedoch erst einmal offen für alles“, meint sie.