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KFD St. Aegidius wählt neuen Vorstand

Marita Künne gibt nach 24 Jahren ihre Funktion ab

Nach 24 Jahren Vorstandsarbeit in der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD) St. Aegidius ist Marita Künne nun zurückgetreten. „Es ist jetzt die richtige Zeit Platz zu machen, damit diese tolle Frauengemeinschaft auch so lebendig bleibt“, betonte sie. Sie hätte immer gerne aktiv mitgestaltet und würde auch weiterhin der Gemeinschaft mit der Durchführung von Radtouren oder Wanderungen zur Seite stehen. Pfarrdechant Reinhard Edeler sagte danke, für das was Marita Künne ehrenamtlich geleistet hat. Statt eines Geschenkes konnte er der Versammlung in der Aegidiuskirche mitteilen, dass man sich ab sofort auch ohne Maske in geschlossenen Räumen aufhalten dürfe. Das ließen sich die gut 50 Teilnehmerinnen der Jahreshauptversammlung nicht zweimal sagen. „Bei uns gelten schon lange die drei g`s gesandt, geliebt und gewollt“, so der Pfarrdechant. Er hatte aber auch Worte zum Nachdenken im Gepäck, wie etwa die Entwicklung der katholischen Kirche. „Wir bekennenden Katholiken werden gerade eine gesellschaftliche Minderheit, dass ist schon lange kein Geheimnis mehr. Wir erleben eine Kirche in einer spannenden Zeit, wo niemand genau weiß wie es weitergeht“, machte er deutlich. Daraus würden sich Fragen für alle vor Ort ergeben. Strukturell und inhaltlich müsse sich was verändern. „Sie als aktive Frauen wirken mit und sind wichtig bei den Überlegungen für Kirche in der Zukunft“, meinte er.

W. Leskovsek

 

 

 

 

                                                          

Der neue Vorstand mit Anna Maria Ortjohann, Doris Göldner, Gaby Hornberger, Annette Weenzky.                                                                                                                                                                                                           Der Jahresbericht war kurz, fanden doch ein Jahr lang außer kleineren Radtouren, Wanderungen und ab und an mal ein Gottesdienst keine Aktivitäten statt. Aus dem Vorstand wurde neben Marita Künne auch Evelyn Dickbertel nach vier Jahren Vorstandsarbeit verabschiedet. Doris Göldner, die nunmehr die Funktion der Sprecherin übernommen hat, danke den beiden für ihre Mitarbeit. Besonders natürlich Marita Künne, die „sich für keine Arbeit zu schade war“. „Danke Marita für 24 Jahre!“. Neu im vierköpfigen Team sind nun Gaby Hornberger und Anna Maria Ortjohann, die von der Versammlung einstimmig zusammen mit der Geistlichen Begleitung Claudia Becker gewählt wurden. Doris Göldner betonte, dass es sehr schön sei, dass sich zwei Frauen bereit erklärt hätten im Vorstand mitzumachen. Auch wenn das Team klein sei, könne man dennoch vieles bewegen.

Die Jubilare rückten in den Mittelpunkt.

70 Jahre ist Maria Seeber dabei. 65 Jahre: Maria Ewers, Martha Pierenkemper, Elisabeth Speith.

60 Jahre: Hedwig Dämmer, Agnes Franke, Elisabeth Hartmann, Elisabeth Hoffmann, Margret Polgrabski, Gertrud Schnittker, Inge Setter.

50 Jahre: Rita Beckord.

45 Jahre: Renate Holtkamp.

40 Jahre: Luise Hammelbeck, Elisabeth Knoblauch.

25 Jahre: Christel Fiedler, Petra Linnenbrink-Siefert, Christa Meinke, Gerda Ohrhallinger, Veronika Sieweke, Irmgard Wulfhorst.

Mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet wurden Gertrud Holtkötter und Agnes Franke für 45 Jahre Ausübung ihrer Funktion als Mitarbeiterinnen. Maria Jürgenhake für 40 Jahre sowie Anneliese Deittert, Maria Depenbusch und Maria Maasjosthusmann für 35 Jahre.  Verabschiedet aus dem aktiven Dienst wurden Elionore Flechtker nach 39 Jahren und Maria Depenbusch nach 35 Jahren.