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Pastoralverbundsbüros Reckenberg gesegnet

Keine Behörde, sondern ein Ort der Transparenz

Nach mehrfachem Anlauf konnte nun im Wonnemonat Mai bei besten frühsommerlichen Temperaturen das Pastoralverbundbüro Reckenberg gesegnet und eingeweiht werden. Seit November ist das Team um Pfarrdechant Reinhard Edeler bereits dort tätig. Zu Beginn des Abends der offenen Tür gab es einen Gottesdienst direkt vor dem neuen Gebäude am Kirchplatz 4. Da viele der Hauptamtlichen durch Krankheit, Urlaub oder anderweitiger Verpflichtungen nicht dabei sein konnten, begrüßte Edeler seinen guten Freund aus der Nachbargemeinde Rheda, mit dem er vor 30 Jahren zusammen zum Priester geweiht wurde, Dechant Thomas Hengstebeck. Er kam als Dechant des Dekanates Reckenberg, als Vertreter der Nachbargemeinde und als Freund und unterstützte Edeler während des Gottesdienstes. Edeler betonte in seiner Ansprache, dass dieses Haus keinesfalls eine Behörde sein soll, sondern ein offenes Büro für Menschen, die ein Anliegen haben. Von der Anmeldung zur Trauung, Kindstaufe, Messfeiern für Verstorbene aber auch Beerdigungen sind es vielfältige Aufgaben, die dort erledigt werden. Auch das Archiv wird dort von allen fünf Gemeinden zentralisiert. In den umliegenden Gemeinden gibt es zum Teil nur noch sogenannte Kontaktbüros. Alle zentralen Aufgaben werden nun vom Kirchplatz gesteuert.Fast acht Jahre lang habe man geplant, diskutiert und darüber nachgedacht, ob es mutig ist, in diesen Zeiten ein solches Haus zu bauen. „Das ist eine Frage, die auch ich nicht beantworten kann“, meinte der Pfarrdechant. Ihm sei es wichtig Transparenz und Evidenz zu bieten. Sichtbar machen, sichtbar sein, hell, klar und ersichtlich. Das neue Verwaltungsgebäude, geplant vom Architekturbüro AWS Balhorn – Wewer – Karhoff aus Paderborn, fügt sich nicht nur harmonisch in die bauliche Struktur des Kirchplatzes ein, es verfügt auch über eine moderne Technik, um die zukünftigen Herausforderungen der Pastoral zu erfüllen. Das Büro im neuen Domizil ist deshalb auch am Samstag zum Markttag geöffnet. W. Leskovsek

                                                

 

 

 

Pfarrer Marco Beuermann von der evangelischen Versöhnungskirchengemeinde betonte die gute ökumenische Zusammenarbeit. Er las den Vers aus der Bibel: „Denn jedes Haus wird von jemand erbaut; der aber alles erbaut hat, ist Gott“ vor. Als Geschenk gab es einen Korb mit Köstlichkeiten für die Sitzungen. Viele Worte des Dankes folgten an alle, die sich in irgendeiner Form eingebracht haben. Bruno Sandhäger und seine Tochter Clara spielten aus dem geöffneten Fenster auf der Trompete „Großer Gott wir loben dich“, bevor Edeler dann durch die Räume flitzte und sie segnete. Im Anschluss gab es ein gemütliches Beisammensein im Innenhof bei Bratwurst und kühlen Getränken.