St. Vitus Sankt Vit

Unser barockes Schmuckstck - St. Vitus

 

St. Vitus Kirche

Die Pfarrgemeinde besteht seit 1212. Das jetzige Gotteshaus wurde als Saalkirche ab 1734 im barocken Stil, anstelle einer Vorgängerkirche, errichtet. Hochaltar, Kanzel und einige der Heiligenfiguren an den Wänden werden den Barock-Bildhauerbrüdern Joseph Guidobald und Johann Peter Licht zugesprochen.Die Kirche wurde 1912 um Chorraum inklusive Sakristei erweitert und der Turm 1913 errichtet. Die Glocken hingen bis dahin in einem Holzgerüst unter einer Linde. So kam St. Vit zu seinem Wappen, welches heute die Dorfeingänge und die Kirchentüren ziert. Die Innenausstattung ergänzten Altarbauer, Maler und Bildhauer der „Wiedenbrücker Schule“ ab ca. 1899. Der Orgelprospekt stammt von 1825,die Orgel selbst wurde 1976 durch Orgelbau Lothar Simon & Sohn aus Borgentreich gebaut.

BuddeDie Kirchenfenster im Langhaus wurden durch A. Teufel & Küsters aus Paderborn 1899 gefertigt und geliefert. Die runden Fenster im Jahr 1912 erbautem Chor lieferte im gleichen Jahr Gassen & Blaschke aus Düsseldorf. Die restlichen vier Fenster im Chor fertigte Wilhem Derix aus Goch u. Kevelaer im Jahr 1913. Die Entwürfe zu den zwei Fenstern mit bildlicher Darstellung zeichnete Friedrich Franz Maria Stummel (1850 – 1919), ebenfalls aus Kevelaer.

Im Turm läuten drei Glocken, geweiht dem heiligen Vitus, der hl. Maria und Christus König. Sie wurden 1950 bei Petit & Edelbrock in Gescher gegossen und sind Ersatz für jeweils zwei in den Weltkriegen eingeschmolzenen Glocken.

Öffnungszeiten: Siehe Aushang im Schaukasten gegenüber dem Turm.

Führungen sind möglich und über das Pfarrbüro zu erfragen (Tel.: 05242/3136).