Im April 1999 ist die katholische Kirchengemeinde St. Aegidius der Anfrage der Stadt nach weiteren Betreuungsplätzen für Kinder nachgekommen und hat auf Anregung des damaligen Pfarrdechant Ullrich Auffenberg eine neue Kindertageseinrichtung für drei Gruppen an der Rietberger Straße, direkt neben dem St. Vinzenz Hospital gebaut. Die KiTa sollte denselben Namen bekommen wie das Krankenhaus „St. Vinzenz“.
Nun wurde das 25-jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert. Und weil von Anfang an, ein guter Kontakt zum Krankenhaus gepflegt wurde, konnte der kurzweilige Wortgottesdienst in der Kapelle des Hospitals gefeiert werden. Leiterin Beate Hustert betonte zu Beginn, dass sie das schönste Geschenk, was man einer Leitung machen könnte, bereits erhalten habe. Alle Familien hätten sich zum Jubiläumsfest angemeldet. „Das ist einfach toll, denn eine Kindertageseinrichtung ist damals wie heute auf gute Eltern angewiesen, sowie auf viele andere Partner, damit es rund läuft“, bedankte sie sich für das Vertrauen.
Von der Idee des Kita-Baus im April 1999, über die ersten Planungen im November, dem Startschuss im März 2000 und der Eröffnung im Dezember 2000, lief der Neubau der Kita nahezu reibungslos. Viele aus dem Team der ersten Stunde sind auch heute noch dabei wie Beate Hustert, die 2014 die Leitungsposition von Anne Wellmeyer übernommen hat. Gerne griff sie das Symbol der Windmühle, wie schon Wellmeyer vor 25 Jahren zur Eröffnung, wieder auf.
Sieben Flügel hat das bunte Windrad und jeder steht für etwas. „Das sind die Kinder, die Eltern, die Erzieherinnen und Erzieher, die Ehrenamtlichen, der Träger, die Stadt und die Kirchengemeinde“, betonte Hustert. Alle gemeinsam würden sich gleichmäßig in eine Richtung bewegen und das seit nunmehr 25 Jahren. Glückwünsche gab es von den Eltern, die sich bedankten für neugierige Mäuse, freche Enten und starke Elefanten, angelehnt an die Gruppennamen. Mit Herz, Geduld und Freude würden ihre Kinder gefördert und dabei Sicherheit und Vertrauen erfahren und das an jedem Tag.
Heinz Bremehr vom Kirchenvorstand betonte, dass die St. Vinzenz Kita ein hohes Ansehen in der Stadt genießen würde und die Plätze stets schnell vergeben seien.
„Ihr, liebe Kinder, seid der Grund, warum diese Kita so lebendig und fröhlich ist“, meinte die stellvertretende Bürgermeisterin Gabriel Bremke-Moenikes. Von der Stadt gab es einen Baum, der in Kürze im Garten gepflanzt werden soll.
W. Leskovsek
Anna Katharina Brüning, Regionalleitung der KiTa gGmbH, die die Trägerschaft 2012 übernommen hat, lobte die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Einrichtung, in der sich stets was bewegt und das immer gleichmäßig und vorwärts. Partizipation würde zudem großgeschrieben. Das wurde am Morgen des Jubiläumsfestes einmal mehr deutlich, als die Kinder mal kurz darüber abstimmten, ob es am Nachmittag Hüpfkissen gibt oder eine Disco. Zwei Drittel waren für die Disco und so freuten sich die Mädchen und Jungen schon die ganze Zeit darauf zu flotter Musik tanzen und Spaß haben zu können. Die Hüpfkissen sollte es dann in den Tagen nach dem Fest geben. Bei Waffeln, Reibekuchen und Getränken fand zudem reger Austausch statt.