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St. Viter Sternsinger

6408,94 für das Kindermissionswerk gesammelt

„Schön, dass ihr dabei seid, denn ihr bringt den Menschen den Segen für das Jahr“. Mit diesen Worten begrüßte Gemeindereferentin Claudia Becker 60 Mädchen, Jungen und junge Erwachsene verkleidet als Sternsinger am Sonntagmorgen in der St, Vitus Kirche. Sie segnete die jungen Freiwilligen und auch die Kreide, mit der sie den Segenswunsch an die Haustüren schreiben. In diesem Jahr steht die Sternsingeraktion des Kindermissionswerk unter dem Leitmotto: „Schule statt Fabrik- Sternsingen gegen Kinderarbeit.“ Dass sich die kleinen und großen Könige aus dem Morgenland an einem kalten Sonntagmorgen in ihren wohl verdienten Weihnachtsferien auf den Weg machen, um den Menschen den Segen zu bringen und um Geld zu sammeln für Kinder, die nicht zur Schule gehen können, weil sie für ganz wenig Geld hart arbeiten müssen in großen Fabriken und auf den Feldern und Plantagen, sei keine Selbstverständlichkeit. Sie erklärte den Sternsingern die Bedeutung des Weihrauchs, den sie traditionell dabeihaben und in die Häuser bringen. „Es ist der Duft von Jesus als Zeichen der Wertschätzung“, betonte sie. Weihrauch sei etwas ganz besonders Kostbares und sei vor vielen hunderten Jahren nur den Reichen zugänglich gewesen. Die Christen haben es dann in die Kirchen gebracht, um diesem Duft allen Menschen zugänglich zu machen. „Wenn ihr ihn nun in die Häuser bringt, ist es eine ganz besondere Geste“, so Becker.

Alle 60 Sternsinger kamen wohl behalten zurück und haben nicht nur für sich einige Süßigkeiten und Taschengeld gesammelt, sondern zudem die stolze Summe von 6408,94 für die Sternsingeraktion zusammenbekommen.

„Das ist ein sehr schönes Ergebnis und wir sagen allen, die ihre Türen und Herzen weit geöffnet haben ein herzliches Dankeschön“, erklärt Marita Frankrone vom Vorbereitungsteam. Besonders stolz ist das Team darauf, dass sie in jedem Jahr genügend Freiwillige finden, die diese schöne Tradition fortsetzen.

W. Leskovsek