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25-jähriges Priesterjubiläum Pastor Rüdiger Rasche

Beim Pfarrfest in St. Pius wird gefeiert

(wl). Am 29. Mai 1993 wurde Pastor Rüdiger Rasche vom damaligen Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt zum Priester geweiht. Seit fast zehn Jahren ist er nun Pastor im Pastoralverbund Reckenberg. Und weil er inzwischen fest etabliert in der aktiven Piusgemeinde ist, wird sein silbernes Dienstjubiläum mit einem Festhochamt am Sonntag, dem 24. Juni um 11 Uhr in der St.-Pius-Kirche und beim anschließenden Pfarrgemeindefest gebührend gefeiert.  

Die Wiege von Rüdiger Rasche stand 1966 in der Südspitze des Sauerlandes im Kreis Olpe. Nach seiner Priesterweihe war Rüdiger Rasche bis 1996 Vikar im siegerländischen Hilchenbach. Danach führte ihn sein Weg ins Ruhrgebiet nach Hagen-Boele. Dort wirkte er auch im ökumenische Zentrum Hagen-Helfe mit. Im Pastoralverbund Fröndenberg fühlt er sich von 2001 bis 2008 heimisch, zu vielen Menschen aus dieser Zeit pflegt er noch heute freundschaftliche Kontakte. Seit dem ersten November 2008 ist der Pastoralverbund Reckenberg sein Zuhause, vor allem St. Pius und Herz-Jesu Batenhorst. Die Menschen dort schätzen ihn als Pastor ohne Berührungsängste. Rüdiger Rasche begegnet den Menschen auf Augenhöhe, Kinder wie Senioren mögen seine ehrliche, bodenständige und unprätentiöse Art. Mit großem Einfühlungsvermögen und viel Humor schafft er Vertrauen und Nähe und genießt großen Respekt - sogar bei Menschen, die „mit Kirche nicht viel am Hut haben“. Insbesondere die Ökumene liegt dem 52-Jährigen am Herzen. So zieht er jedes Jahr im Januar mit Pfarrer Marco Beuermann aus der Evangelischen Versöhnungsgemeinde und Pfarrer Aziz Esen von der Syrisch-orthodoxen Gemeinde als Heilige Drei Könige gemeinsam los, um den Menschen den Frieden und den Segen für das neue Jahr zu bringen. Auch beim alljährlichen Biker-Gottesdienst ist er mit seinem evangelischen Kollegen aktiv. Als er vor zehn Jahren nach Rheda-Wiedenbrück kam, fand er gerade in St. Pius eine sehr aktive Gemeinde vor. „Da musste ich nichts verändern“, erzählt er. „Jesus Christus hat einen festen Platz im Alltag der Menschen. Der liebe Gott vergisst das nicht, aber die Menschen muss man ab und zu mal daran erinnern.“ Eine einfache Botschaft, die Pastor Rasche wichtig ist. Was er etwas bedauert ist, dass er zu einem seiner liebsten Hobby, dem Singen, nicht mehr kommt. Aber wann immer es geht steigt er auf sein Fahrrad, besucht damit die Menschen oder erkundet die Gegend. Reisen gehört ebenfalls zu seinen Leidenschaften am liebsten mit Freunden. Froh ist Rasche, dass ihm seine engste Mitarbeiterin, Gemeindesekretärin Marie-Theres Poll, viel Arbeit abnimmt, vieles weiß und ihm, wenn es nötig ist, auch den Rücken freihält.Denn manchmal braucht auch ein Geistlicher ein bisschen Ruhe.

Wichtig sind ihm auch die vielen Ehrenamtlichen in den Gemeinden des Pastoralverbundes. Sie finden in ihm einen geduldigen Zuhörer und motivierenden Ratgeber. Gern feiert er auch mit den Menschen. Beim Schützenfest in Batenhorst oder den Festen in St. Pius und dem Pastoralverbund mag er es „laut und wuselig“ und freut sich, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Darum ist es auch nur konsequent, dass Pastor Rasche sich zur Feier seines Priesterjubiläums das Pfarrgemeindefest in St. Pius ausgesucht hat. Nach dem festlichen Hochamt am Sonntag um 11 Uhr gibt es bis 18 Uhr reichlich Gelegenheit, im ungezwungenen Rahmen zu gratulieren und das besondere Ereignis zu feiern. Dazu ist der ganze Pastoralverbund herzlich eingeladen. Persönliche Wünsche hat Rüdiger Rasche nicht, aber wenn ihm Gratulanten eine Freude machen wollen, dann gerne als Spende an den Fördertopf „Pius+“, der für eine lebhafte und ideenreiche Gemeindearbeit da ist.

 

W. LeskovsekGerne steigt Pastor Rüdiger Rasche auf sein Fahrrad und erkundet die Umgebung oder macht Hausbesuche. Am Sonntag feiert er im Rahmen des Pfarrgemeindefestes von St. Pius sein 25-jähriges Priesterjubiläum.