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Pfarrfest St. Pius

25-jhriges Priesterjubilum von Rdiger Rasche integriert

Das Pfarrfest von St. Pius mit seiner legendären Budenkirmes hat eine lange Tradition. Wenn auch früher das Spielangebot größer war, ist der Grundgedanke heute immer noch derselbe: Zusammen essen und trinken, gute Gespräche führen, alte Bekannte wiedertreffen und jeden mitnehmen, um gemeinsam zu feiern. Und so gelang es auch dem Pfarrgemeinderat wieder alle zu begeistern. Dieses Mal gehörten jedoch zumindest die ersten Stunden ihrem Pastor Rüdiger Rasche, der sein 25-jähriges Dienstjubiläum im Rahmen des Pfarrfestes feierte. Das war sein Wunsch, weil er wollte, dass alle Anwesenden mit ihm feiern konnten. Und so gab er nach dem Hochamt erst einmal für alle Gäste einen aus. Rund um die lange Gratulanten-Schar setzte sich das Fest in Bewegung. Die Messdiener, die inzwischen eine stolze Mitgliederzahl von knapp 70 aufweisen können, hatten Leiter-Golf, Frisbee-Dart und Torwandschießen aufgebaut und gut zu tun, denn die Kinder standen Schlange. Der St. Sebastianer Schützenverein führt seit einigen Jahren im Rammen des Pfarrfestes dort sein Kinderschützenfest durch und zwischen den Durchgängen boten sie den Klassiker seit 50 Jahren- den heißen-Draht- an. Die Initiatoren des neuen Fördertopfes „Pius+“ informierten über das Projekt. „Es läuft prima, nur über noch mehr tolle Ideen würden wir uns freuen“, erklärt Tobias Winkenstette. Gesucht werden Ideen von Menschen aus der Gemeinde, ganz gleich ob es sich um kulturelle Veranstaltungen, um Sportevents oder andere Ideen für Jung und Alt handelt- „Pius+“ unterstützt die Vorhaben finanziell. Der Hintergrund dabei ist, auch Menschen zu gewinnen, die in der Kirche nicht so involviert sind.

Die Caritas mit Gerda Schultefrankenfeld, Marlies Osterhaus und Margret Stienemeier verkaufte für den guten Zweck Marmelade, Second-Hand-Bücher und leckere Obstspieße und die jüngeren Mädchen und Jungen konnten sich auf der Hüpfburg und bei altersgerechten Spielen beschäftigen. Für die Kinder gab es eigens Laufkarten, mit denen sie die Spielangebote, sowie vergünstigt ein Getränk und eine Portion Pommes bekommen konnten.

Die Gruppe M.A.U. gratulierte ihrem Pastor mit einem gedichteten Liedchen, in dem es so treffend hieß: „Bei Pius kam er an, er war der richtige Mann. Er will auch nicht weg, hat er uns gesteckt“. Ein sichtlich gerührter Pastor bedankte sich bei seinen musikalischen Freunden und gab auch gleich noch eine Runde aus. Denn bei Pius gilt die Devise „Halleluja-Amen-Prost!“

  W.Leskovsek