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Einmal Welt und zurück

Missionare auf Zeit berichten

Papst Franziskus hat in diesem Jahr zu einem außerordentlichen Missionsmonat im Oktober 2019 aufgerufen, und dazu eingeladen, über die eigene Sendung nachzudenken. „Getauft und gesandt: Die Kirche Christi auf Mission in der Welt“, heißt das Motto. Mit der Taufe ist jeder aufgerufen und gesandt seinen Glauben weiterzugeben und Zeuge zu sein für die Liebe Gottes, sich gegen Ungerechtigkeiten einzusetzen und für die Schöpfung. Das Erzbistum hat sich Gedanken gemacht, was es Besonders zum außerordentlichen Missionsmonat beitragen kann. Weihbischof Matthias König und Ulrich Klauke als Leiter des Referates Weltmission, Entwicklung, Frieden im Erzbischöflichen Generalvikariat haben gemeinsam ein Buch herausgebracht, dass unter dem Titel „Einmal Welt und zurück“ Missionsgeschichten erzählt. 16 Autoren aus dem Erzbistum, die als Missionare auf Zeit in Ländern wie Bolivien, Chile, Argentinien, Indien, Madagaskar, Indonesien, Brasilien und vielen anderen unterwegs waren, haben ihr ganz persönliche Geschichte aufgeschrieben. Aus Rheda-Wiedenbrück hat Tobias Prinz, der 2010 für ein halbes Jahr in Brasilien war, seine Eindrücke aufs Papier gebracht. Er hätte vieles für sich mitgenommen und nachhaltig für sich festgestellt, dass manches auch anders und oft einfacher geht. Es hätte lange gedauert, sich wieder daheim zurecht zu finden. Für ihn sei es eine sehr wichtige und wertvolle Zeit gewesen, die ihn bis heute geprägt hat, wo er als Lehrer in einer Salzkottener Schule arbeitet und irgendwie auch dort ein Missionar ist, nur nicht auf Zeit.

Das gerade erschienene Buch „Einmal Welt und zurück“ ist über den Bonifatiusverlag erhältlich.

W. Leskovsek Der junge Autor Tobias Prinz, der 2010 für ein halbes als Missionar auf Zeit in Brasilien war und seine Geschichte für das Buch „Einmal Welt und zurück“ aufgeschrieben hat. Neben ihm ist einer der Herausgeber, Ulrich Klauke, der die Menschen auffordert darüber nachzudenken, was die je eigene Sendung in der Welt ist.