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In St. Vit erstes Kontaktbüro eröffnet

Küsterhaus idealer Ort für das Pfarrbüro

Pfarrsekretärin Monika Budde hat das erste Kontaktbüro des Pastoralverbundes Reckenberg bezogen. Im alten Küsterhaus St. Vit, direkt neben der Pfarrkirche Am Lattenbusch 5,  hat sie nun ein 20 Quadratmeter großes Büro erhalten und ist dort weiterhin dienstags von 9 bis 10.30 Uhr und donnerstags von 17 bis 18.30 Uhr für die Anliegen der Besucher da. „Der Name sagt genau das aus, was es ist. Ein Büro, in dem sich um all das gekümmert wird, was im Kontakt mit Menschen steht“, erläuterte Pfarrdechant Reinhard Edeler. Er begrüßte Monika Budde in ihrem neuen Domizil und wünschte ihr für ihre weitere Arbeit alles Gute und Gottes Segen. Bisher war ihr Büro im Pfarrhaus einige Meter weiter in einer 77 Quadratmeter großen Wohnung. Die soll nun durchrenoviert und anschließend vermietet als Wohnung werden. Edler meinte, dass St. Vit wieder einmal Vorreiter sei, denn bis zum 1. Oktober 2021 sollen auch St. Lambertus Langenberg und St. Pius nur noch solche Kontaktbüros haben. „Pfarrbüro sind nicht mehr betriebsnotwendig und werden vermietet, verkauft oder erfahren eine Umnutzung“, erklärte er. Es entsteht in Wiedenbrück auf dem Kirchplatz gerade der Neubau eines zentralen Verwaltungsbüros, wo alles zusammenläuft und auch die Archive der einzelnen Gemeinden zusammengefasst werden.

In St. Vit fiel die Entscheidung, dass das Büro mit ins alte Küsterhaus soll, schon vor fünf Jahren. Da hat die Kirche dem neu gegründeten Verein „Dorf aktiv e.V.“ das Küsterhaus per Erbpacht für 49 Jahre übertragen mit der Bitte, dass das Pfarrbüro dort einen Raum bekommt. 2018 hat der Verein mit der Restaurierung des alten Fachwerkhauses aus dem Jahre 1658 und dem über 100 Jahre alten Backsteinanbau begonnen. Die Arbeiten sind weitestgehend abgeschlossen.

W. Leskovsek Das Pfarrbüro ist nun der erste Raum, der vermietet wurde. Jetzt geht es noch an die Renovierung der oberen Etage, wo ein Radlerunterkunft entstehen soll. Ludger Vollenkemper, erster Vorsitzender von Dorf aktiv, meinte, dass er es sehr passend findet, dass das Pfarrbüro dort beheimatet ist. Das Haus sei barrierefrei, würde neben der Kirche liegen und es würde auch zur Philosophie des Vereins passen, der sich an die Inschrift des Fachwerkhauses anlehnt, wo Franz Wilhelm als Bischof von Osnabrück dieses Haus bauen ließ „für sich und die Seinen“. Und deshalb sei es schön, wenn die Bewohner des Ortes und auch aus der Umgebung das Kontaktbüro aufsuchen und das Haus beleben.

So nac W. Leskovsek h und nach sollen die Deele oder der Seminarraum bespielt werden. Die eigentliche Eröffnung im September musste abgesagt werden. Im nächsten Frühjahr soll es eine Eröffnung in Raten geben, aufgeteilt in acht kleine Veranstaltungen.

Edeler dankte Hermann Josef Budde vom Kirchenvorstand St. Vit für die ehrenamtliche Umzugsleistung. Freiwillige haben die Möbel per Sackkarre herübergefahren und aufgestellt. Und auch die Akten und Kleingeräte wurden auf diesem Wege unbürokratisch herübergeschafft, so dass nach wenigen Tagen wieder ganz normal gearbeitet werden konnte. Für die Bestellung von Messen, die Anmeldung für Trauungen und Taufen und auch Beerdigungen ist Monika Budde unter anderem für die Besucher da.

Monika Budde schaut aus ihrem Bürofenster und wird von Ludger Vollenkemper, Vorsitzender Dorf aktiv, ihrem Mann Herman Josef Budde als Vertreter des Kirchenvorstandes, Pfarrdechant Reinhard Edeler und Pastor Olaf Loer begrüßt.