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Oratorium in Marienkirche St. Ursula

Maria- eine wie keine

Als einzigartig und gerade in Zeiten, wo sich viele Menschen der Kirche abwenden, als ganz besonders hervorzuheben, ist das kumenische Projekt der Pilgerreise mit der Prsentation des Oratoriums „Maria- eine wie keine“. Auf ihrem 180 Kilometer langen Weg von Ldenscheid bis Minden machten 15 junge Menschen aus Lippstadt und Soest auch Station in Rheda-Wiedenbrck. In der Marienkirche St. Ursula fand die einzige Darbietung in einer katholischen Kirche statt. In der voll besetzten Marienkirche St. Ursula, die durch die imposante 500 Jahre alte Marienfigur im Altarraum der perfekte Ort war, feierte Pfarrdechant Reinhard Edeler mit den Glubigen zunchst die Abendmesse. Eingebunden waren aber schon whrend der Messfeier Lieder aus dem Oratorium, dass ein breites Spektrum abbildet, von gregorianischen Gesngen ber Klassik bis zu Pop und Rap. Im Kirchenkreis Gtersloh fanden zwei Werkstatt-Konzerte statt. Eines davon in der Marienkirche und das zweite zwei Tage spter in der Bartholomuskirche in Bielefeld-Brackwede. Mit dabei waren unter der Leitung von Kantor Christian Ortkras die Jugendchre von St. Aegidius sowie die Chorschule aus Brackwede und ein Projektchor, der seit Anfang Mrz probt. Das gesungene Gebet, wie man ein Oratorium beschreiben kann, stammt aus dem Mittelalter. Das Stck selbst hat Pfarrer Dr. Manuel Schilling vom Kirchenkreis Soest-Arnsberg geschrieben. Theaterregisseur ist Henner Kallmeyer.

Die jungen Pilger aus der Jugend-Theatergruppe Soest-Lippstadt fielen durch ihre peppige Kleidung auf. Sie zeigten einmal mehr, dass Maria eine starke Frau war, durchaus modern und weltoffen. Der Pfarrdechant fand es schn, dass die jungen Leute ihre Geschichte in die Marienkirche brachten, wo die Franziskanerbrder bis vor vier Jahren die Tradition der Pilger im Marienmonat Mai aufrechterhalten haben.

W. Leskovsek

 

 

 

 

 

 

In der musikalischen Pilgerreise dreht sich alles um eine der strksten Frauenfiguren in der Geschichte, die Mutter von Jesus Christus, Nicht als Heilige, sondern als Mensch wird sie in dem Oratorium dargestellt. Nach Jesu Tod treffen die vier Evangelisten Jesu Freund, Freundinnen und Familienmitglieder und besuchen die alt gewordene Maria. Auf zwei Bildschirmen liefen Videosequenzen, die mit Schlern aus Lippstadt und Cappeln gedreht wurden und das Oratorium in die heutige Zeit heben. Nach dem Gottesdienst und bevor Szenen aus dem Oratorium gezeigt wurden, stellte Anne Engelbert Riepe vom Kirchenkreis Gtersloh die Mitwirkenden vor.